Wocheneinkauf und Menüplanung – So mache ich das (inkl. Rezepte).

Wocheneinkauf

Ich hätte vor den Kindern nie gedacht, dass ich mich bereits mittwochs hinsetzen und den Wocheneinkauf für die folgende Woche planen würde. Früher lief der Einkauf immer so mit. Gegessen hatten wir, worauf wir gerade Lust hatten. Mit den Kindern wurde das anders. Umso älter die Kinder werden, desto mehr plane ich im Voraus. Jeder hat so seine Vorlieben. Und die Mengen, die wir einkaufen werden immer mehr. Damit bei uns nicht der halbe Samstag für das Einkaufen drauf geht, kaufe ich bereits unter der Woche an 1-2 Tagen viele Lebensmittel ein. Meist direkt nachdem die Jungs in Schule und Kita sind. Das geht, da ich weitestgehend im Homeoffice arbeite.

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Wocheneinkauf und effiziente Essensplanung

Als wir noch in München wohnten, bestellte ich immer mittwochs nach der Menüplanung einen großen Teil unseres Wocheneinkaufs online. Geliefert wurden die Sachen meist am Freitag. Samstags kauften wir dann noch die frischen Zutaten, wie Obst, Gemüse und Backwaren dazu. Und natürlich die Dinge, die ich beim Bestellen vergessen hatte ;-). Hier in Weilheim werden die Lebensmittel leider noch nicht geliefert, sodass wir selbst den Wocheneinkauf erledigen müssen.

Ein toller Vorteil dieser zugegeben etwas strengen Planung ist, dass bereits Mittwochabend unser Essensplan für das kommende Wochenende und mindestens einen weiteren Tag unter der Woche steht. Die restlichen Wochentage gibt es Reste, auch mal eine fertige Suppe oder die Küche bleibt kalt. Die Kinder bekommen im Kindergarten bzw. Hort mittags immer eine warme Mahlzeit.

Corona-Update zu unserem Wocheneinkauf

Seitdem wir unsere Kinder zuhause beschäftigen und betreuen, hat sich unsere Essensplanung nochmals verschärft. Denn die Kinder essen nun komplett zuhause. So heißt es neben Homeoffice, Homeschooling und Kinderbetreuung noch jeden Tag mindestens eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Dreimal kochen pro Woche reicht da selbstverständlich nicht mehr aus. Wir kochen nun täglich! Und arbeiten mit einem Wochenplaner.

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Gerichte schnell und einfach planen

Um nicht ständig einkaufen zu müssen, ist es sinnvoll, dass du dir darüber Gedanken machst, was die nächsten Tage auf den Tisch kommt. Bei den Wochen-Planungen beziehe ich natürlich auch die Kinder mit ein. Viele Gerichte koche ich immer wieder, da sie allen schmecken. Doch mindestens 2 Gerichte sind bei uns pro Woche komplett neu. Bei der Planung schaue ich immer in den Kühlschrank und verschaffe mir einen Überblick darüber, was demnächst abläuft. Denn diese Lebensmittel beeinflussen natürlich auch unseren Wochenplan. Kurzum: Ich setze mich hin und schreibe auf, was wir gerne essen, welche Lebensmittel noch im Haus sind und mache daraus einen Wochenplan.

Wochenplan für Familien

Wer viel zuhause kocht, fährt sicherlich mit einem Wochenplan sehr gut. Dank dieses Plans, müsst ihr nicht jeden Tag aufs Neue überlegen, was ihr kochen wollt. So könnt ihr gut einen Wocheneinkauf erledigen und müsst seltener spontan einkaufen gehen. Um die Woche besser planen zu können, nutzt am besten einen Wochenplaner. Viele Essenspläne gibt es inzwischen online gratis zum Download. Wer nicht ständig Blätter ausdrucken mag, sollte sich diesen Notizblock Mein Essensplaner* ansehen. Den finde ich echt praktisch.

Noch anschaulicher und für alle Familienmitglieder transparenter sind magnetische Planer für den Kühlschrank.

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Mehr kochen, Essen einfrieren & Reste aufpimpen

Größere Mengen kochen

Viel Zeit spart es uns, wenn wir mehr kochen und die nächsten Tage die Reste aufessen. Dabei variieren wir auch gerne bei den einzelnen Zutaten. So gibt es zum Beispiel an einem Tag Gnocchi mit fruchtig-cremiger Tomatensauce und an einem anderen Tag die leckere Sauce nochmals mit Nudeln. Andere Gerichte, wie Pizza, Pfannkuchen oder Quarkauflauf kann man auch sehr gut kalt essen. Diese Reste eignen sich super als Abendessen. Für Aufläufe und Ofengerichte verwende ich große, ofenfeste Formen, sodass ich große Mengen zubereiten kann.

Diese Gerichte koche ich gerne am Wochenende in größeren Mengen für die nächste Woche.

Eintöpfe & Suppen, wie Gulasch, Würstchengulasch, Chili (mit Fleisch oder vegan), Spagetti-Bolognese, Kartoffeleintopf, Kürbissuppe…
Aufläufe & Ofengerichte, wie Kartoffelauflauf, Nudelauflauf, Lasagne, Quarkauflauf, Ofengemüse (da kann man die Rest gut passieren und als Sauce verwenden)…

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Gerichte einfrieren

Wer eine große Gerfiertruhe hat, hat beim Thema Essen einfrieren sicherlich die Nase vorne. Denn viele Gerichte lassen sich problemlos portionsweise einfrieren. So hast du gerade für Tage, an denen es zeitlich besonders eng ist, einen leckeren Essensvorrat zuhause.

Vor allem Eintöpfe, Suppen, Saucen (wie Bolognese), Rouladen und ein Chilli lassen sich gut einfrieren. Beim Einfrieren gilt: Je mehr Flüssigkeit in einem Gericht ist, umso besser frostet es durch. Das macht das Einfrieren und Auftauen besonders einfach. Das bekommt jeder ohne große Kenntnisse hin.

Grundsätzlich lässt sich so gut wie alle einfrieren. Allerdings ist es bei so manch einem Gericht sinnvoll, sich ein wenig einzulesen. Tolle Tipps zum Einfrieren, hole ich mir bei „Frag die Mutti„.

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Wocheneinkauf und kreative Resteküche

Ich bin beim Verwerten der Reste gerne kreativ. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Doch aus so vielen Resten kann man ratzfatz neue Gerichte aus dem Wocheneinkauf zaubern. Hier ein paar Ideen für euch:

Tomaten- oder Bolgonese-Sauce = 4 Gerichte
1. mit Nudeln/Spagetti
2. mit Gnocchi
3. als Füllung für eine Lasagne
4. als Füllung für Pfannkuchen

Ratatouille = 3 Gerichte
1. mit Kartoffelködel
2. mit Nudeln
3. passierte Sauce mit Gnocchi

Pellkartoffeln = 4 Gerichte
1. mit Quark und gekochtem Schinken
2. für Bratkartoffeln mit Leberkäse verwenden
3. einen Kartoffelsalat (und dazu Fischstäbchen) machen
4. eine Tortilla mit Ei & Mais daraus machen

Nudeln = 3 Gerichte
1. mit geschwenkten Tomaten & Mozzarella
2. Schinkennudeln aus der Pfanne
3. als Auflauf mit Sahnesauce und Brokkoli oder Blumenkohl

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Letzte Aktualisierung am 30.09.2020 um 18:40 Uhr / Affiliate Links* / Bilder von der Amazon Product Advertising API.

Wocheneinkauf-Rezepte für Familien

Im Spagat zwischen Familie und Beruf bleibt bei uns zumindest unter der Woche keine Zeit für aufwändige Menüs. Die stehen wenn dann am Wochenende auf dem Speiseplan. Beliebt sind bei uns schnelle Gerichte für Kinder mit Nudeln, Gnocchi, Reis, Pfannen- und Ofengerichte sowie Suppen. Eine Auswahl unserer Lieblingsgerichte seht ihr hier:

Rezept 1: Spätzlepfanne mit Karotten-Apfel-Salat und Schmanddip

Karotten-Apfelsalat zur Spätzlpfanne - Rezept

Für die Spätzlepfanne braucht ihr (bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern):

800-1000 g Spätzle
200 g Kochschinken
50 g Butter
10 g Schnittlauch
200 g Schmand
1 Apfel
4-5 Karotten
1/2 Zitrone
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer Zucker

Ihr fangt am besten mit dem Salat an und schält den Apfel und die Karotten. Danach raspelt ihr beides grob. Ich mache das immer mit dem Moulinex Fresh Express*. Anschließend presst ihr den Saft einer halben Zitrone aus und mischt ihn mit 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zucker.

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Sobald der Salat fertig ist, schneidet ihr den Schinken klein und erhitzt die Butter in einer Pfanne. Dann gebt ihr die Schinkenwürfel rein und bratet sie 2-3 Minuten knusprig. Jetzt folgen die Spätzle. Diese bratet ihr solange, bis sie ebenfalls schön knusprig sind. Bei Bedarf könnt ihr ja noch etwas Butter nachgeben. Wer mag, kann auch auch noch mit Salz und Pfeffer würzen. Uns reicht meist die Würze des Schinkens aus.

Während die Spätzle braten schneidet ihr den Schnittlauch und gebt ihn zum Schmand. Ein wenig Salz, Pfeffer und Zucker ran und schon ist der Dip fertig.

Rezept 2: Mini-Schweineschnitzel mit Kartoffelchips und Brokkoli

Mini-Schweine-Schnitzel

Für dieses Familiengericht braucht ihr (bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern):

700 g Kartoffeln (festkochend)
400-500 g Schweinefilet
2 Eier
3-4 EL Mehl
150 g Paniermehl
8 EL Öl
1 Brokkoli
2 EL Butter
Ketschup
Salz, Pfeffer, Zucker

Als erstes heizt ihr den Ofen auf 220 Grad (Umluft) vor. Dann wascht, schält und schneidet ihr die Kartoffeln in dünne Scheiben. Die Kartoffelchips gebt ihr anschließend in eine Schüssel und mischt sie mit 2 EL Olivenöl und Salz. Nun gehen die Chips für ca. 30 Minuten in den Ofen. Wer mag, kann sie zwischendurch wenden. Ich habe aber festgestellt, dass es die Chips auch ohne Wenden knusprig werden.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, setzt ihr das Salzwasser für den Brokkoli auf. Sobald das Wasser kocht, gebt ihr ihn für ca. 15 Min. (das ist jetzt geschätzt, ich mache das immer nach Gefühl) rein. Davor das Waschen nicht vergessen.

Nun kommt das Fleisch an die Reihe. Zuerst wascht ihr das Schweinefilet, gebt Salz und Pfeffer drauf und schneidet das Fleisch in 3-4 cm große Stücke. Danach paniert ihr die Schnitzelchen, indem ihr sie erst in Mehl, dann Ei, dann Paniermehl taucht. Jetzt gebt ihr die Schnitzelchen in eine mit Öl erhitzte Pfanne und bratet sie mind. 10 Minuten. Dabei immer schön wenden und ggf. die Hitze nach unten schalten, sodass sie nicht schwarz werden.

Zwischendurch immer noch den Brokkoli beobachten und ihn aus dem kochenden Wasser nehmen, sobald er gar ist. Dann das Wasser abgießen und in diesem Topf ein wenig Butter anbraten. Anschließend gebt ihr noch etwas Paniermehl und den Brokkoli wieder dazu.

Sobald alle drei Sachen fertig sind, das Essen mit Ketschup (ganz wichtig bei uns) servieren.

Rezept 3: Puten-Paprika-Zucchini-Spieße mit Karottensticks und Joghurtdip

Wocheneinkauf planen

Für dieses Gericht braucht ihr (bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern):

400-500 g Putenbrust
1 Zucchini
1 Paprika (gelb oder rot)
6-8 Schaschlikspieße
8 Karotten
150 g Naturjoghurt
20 g Mayonnaise
10 g Schnittlauch
4-5 El Olivenöl
Salz, Pfeffer

Los geht es mit der Zubereitung der Karottensticks. Hierzu schält ihr die Karotten und schneidet sie in Stifte. Diese vermengt ihr mit ca. 2 EL Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer in einer Schlüssel. Nun heizt ihr den Ofen bei Umluft auf ca. 220 Grad vor. Da sowohl die Karottensticks als auch die Spieße in den Ofen kommen, belegt bitte 2 Bleche mit Backpapier.

Für die Spieße wascht ihr das Fleisch und das Gemüse und schneidet alles in ca. 2×2 cm große Stücke. Danach steckt ihr die Zutaten abwechselnd auf die Spieße. Im Anschluss daran bepinselt ihr die Spieße mit Olivenöl und gebt etwas Salz und Pfeffer dazu.

Nun kommen sowohl die Karottensticks als auch die Spieße für 25-30 Minuten in den Ofen. Wichtig ist, dass ihr vor allem die Spieße ab und an wendet. Sonst wird das Fleisch nix.

Während das Essen im Ofen gart, habt ihr viel Zeit, um den Dip zuzubereiten. Hierzu einfach den Joghurt mit der Mayonnaise und den Schnittlauch mischen. Etwas Salz und Pfeffer dazu, fertig!

Ich hoffe, diese Tipps helfen euch beim Wocheneinkauf, der Menüplanung und der schnellen Speisezubereitung. Und die Rezepte gefallen euch und ihr habt Lust, sie auch zu kochen.

Noch mehr Lieblings-Rezepte von uns gibt es in diesem Artikel:
Schnelle Gerichte für Kinder: 30 Minuten-Rezepte für Familien

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Bilder: Mama im Spagat

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Comments

    • Adri
    • 20. März 2019
    Antworten

    Tolle Rezepte.. Danke!!

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