Haushaltstipps für Mütter: Zeit sparen im Haushalt ganz ohne Putzhilfe & Co.

Haushaltstipps für Mütter

Haushaltstipps für Mütter, die ich als Working Mom immer wieder bekomme, sind eine Putzhilfe zu engagieren und generell mehr abzugeben. Wenn dies denn so einfach wäre! Und ja, wir hatten eine Zeitlang eine Putzhilfe zuhause. Am Anfang fand ich das auch sehr bequem. Alle zwei Wochen war unsere Wohnung (damals lebten wir noch in München in einer 3-Zimmer-Wohnung) richtig schön sauber. Mit der Zeit wurde ich allerdings immer unzufriedener mit dem zweiwöchentlichen Putzen. Das hatte mehrere Gründe: Der erste Punkt war, dass wir die Putzhilfe wöchentlich hätten buchen müssen, um wirklich eine Entlastung zu haben. Das war finanziell schwierig. Zudem hatten wir leider nicht das Glück, dauerhaft eine gute Putzhilfe zu finden und mussten so immer wieder suchen. Das Hauptargument gegen eine Putzhilfe war letztendlich, dass weder ich noch mein Mann mit dieser Lösung glücklich waren. Und für etwas Geld auszugeben, was man gar nicht will, macht ja keinen Sinn – selbst wenn es Zeit im Haushalt spart. Auch das mit dem Abgeben ist nicht so einfach. Wenn beide Eltern berufstätig sind, schiebt man sich letztendlich die Aufgaben ständig hin- und her. Zeit gewinnen beide Partner damit nicht. Aus diesem Grund habe ich mich nach und nach daran gemacht, all die Dinge rund um Haushalt, Ordnung & Essensplanung zu organisieren und zu minimieren.

Meine Haushaltstipps für Mütter im Spagat zwischen Beruf und Familie

Routinen schaffen

Im Mama-Orga-Alltag hilft es oft Aufgaben zu bündeln, um Zeit zu sparen. Bei den Haushaltsaufgaben, die täglich anfallen, funktioniert das bei mir gar nicht. Mich stört es, wenn sich beispielsweise das Geschirr oder die Wäsche auftürmt. Mit zu viel Haushalts-To-Dos und Unordnung fühle ich mich schnell überfordert. Aus diesem Grund habe ich ein paar Routinen im Haushalt eingeführt. Die Spülmaschine räume ich (oder mein Mann) gleich morgens vor der Arbeit aus, befülle sie am Tag nach und nach und schalte sie am Abend wieder an. Wenn nötig, schalte ich am Nachmittag (sobald ich mit den Kindern wieder zuhause bin), eine Waschmaschine ein und hänge die Wäsche kurz vor oder nach dem Abend essen auf. Staubsaugen steht bei uns am Wochenende an. Meist gleich nach dem Frühstück am Samstag. Hierfür möchte ich unseren kabellosen Staubsauger nicht mehr missen. Das großartige an diesen Routinen ist, dass wir die Aufgaben nicht immer neu ordnen müssen und schnell ins Tun kommen. Das spart definitiv Zeit.

Weniger Wäsche produzieren

Eines vorweg: Weniger zu waschen bedeutet nicht, dass ihr ab nun mit schmutziger Kleidung herumlaufen oder vor euch hin müffeln sollt. Es geht darum, dass ihr euch bei jedem Kleidungsstück (außer natürlich die Unterwäsche und Socken!) am Abend genau überlegt, ob es wirklich in die Wäsche muss. Manche Kleidungsstücke (bei uns zum Beispiel Hosen und Pullover) sind nach einem Tag weder dreckig noch riechen sie. Diese Kleidung hänge ich dann über die jeweiligen Wäschestühle (bei uns hat jeder einen Stuhl für Kleidungsstücke, die nochmals getragen werden können) oder an die frische Luft zum Auslüften. Probiert das gerne aus. Ich konnte so die Wäsche pro Woche um 20 bis 30 % reduzieren.

Aufräumen in Haus & Wohnung

Feste Plätze definieren
Um überhaupt effizient aufräumen zu können, braucht jeder Gegenstand in deinem Zuhause seinen Platz. Denn ohne diese Struktur weißt du beim Aufräumen ja gar nicht, wohin du die herumliegenden Dinge räumen sollst. Zugegeben gibt es bei uns auch immer wieder Dinge, die (noch) keinen festen Platz haben. Das sind dann genau die Sachen, die ganz lange irgendwo herumliegen.

Doch feste Plätze zu definieren genügt nicht. Ordnung herrscht nur, wenn ihr die Gegenstände nach der Benutzung wieder an ihren Platz zurückbringt. Das muss natürlich nicht immer sofort sein. Ihr könnt das auch am Abend mit einer Aufräumrunde durch alle Räume erledigen. Das geht beispielsweise mit der Wäschekorb-Methode ganz schnell und lässt dich geordnet in den nächsten Tag starten.

Räume nie mit leeren Händen wechseln
Dieses Prinzip ist bei mir extrem wirkungsvoll und erspart mir viele Laufwege. Immer wenn ich von einem Raum in den anderen gehe, nehme ich etwas mit, was aufgeräumt werden soll. Wenn ich nicht gleich in ein anderes Stockwerk gehen möchte, lege ich die Gegenstände auf die Treppe und nehme sie beim nächsten Hochgehen mit. Diese Methode ist mir bereits so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich direkt das Gefühl habe, etwas vergessen zu haben, wenn ich mal nichts in der Hand habe 😉.

Weitere Tipps für mehr Ordnung zuhause, habe ich in meinem Artikel Ordnung ist das halbe Leben! Klingt spießig, oder? gesammelt.

Effiziente Einkauf & Essensplanung

Ich plane meist bereits am Donnerstag oder Freitag unsere Mahlzeiten für die Woche. Das spart total viel Zeit. Zudem habe ich ein paar Lieblingskochbücher – und Rezepte, die ich immer parat habe. Als wir noch in München gewohnt haben, haben wir uns oft Lebensmittel liefern lassen. Das war mit kleinen Kindern ohne Auto total praktisch. Inzwischen habe ich den Einkauf anders in den Tag integriert. Ich muss den Kleinen mit dem Auto in den Kindergarten fahren und besorge an 1-2 Tagen in der Woche auf dem Rückweg direkt die benötigten Lebensmittel. Diese 30 Minuten gehen mir zwar von der Arbeitszeit ab, insgesamt spare ich mit dieser Methode aber Zeit und Spritkosten.

Zudem koche ich am Wochenende immer extra mehr, sodass wir auch unter der Woche noch davon essen können. Falls nur einzelne Teile eines Gerichts, wie Nudeln, Gemüse oder Sauce übrig sind, kombiniere ich die Gerichte neu oder ergänze sie mit frisch gekochten Zutaten.

Weitere Haushaltstipps für Mütter habe ich euch in diesen Artikeln bereits zusammengefasst:

So, jetzt bin ich aber gespannt auf eure besten Haushaltstipps für Mütter! Wie managt ihr den Haushalt? Ganz besonders interessiert mich, ob es hier auch Mamas gibt, die mit dem Thema nicht viel zu tun haben, da der Mann diese Aufgaben übernimmt.

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Bilder: Mama im Spagat

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