Kinderkleidung verkaufen, tauschen und verschenken – meine besten Tipps (Teil 1).

Kinderkleidung verkaufen

In unserer Wohnung haben wir viel zu viele Dinge. Gerade jetzt zum Jahresbeginn fällt mir das auf. Vielleicht liegt es daran, dass zu Weihnachten wieder viel Neues dazugekommen ist, vielleicht aber auch daran, dass ich das neue Jahr befreit und ballastfrei starten möchte. Ein Thema, was mich immer wieder viel Zeit kostet, ist das Aussortieren von Kinderkleidung. Vieles ist jetzt auch dem Zweiten zu klein. Da wir wenig Platz in unserer Wohnung haben, möchte ich so schnell wie möglich die Kinderkleidung verkaufen, tauschen oder verschenken. Mir ist es wichtig, dass ich damit nicht allzu viel Zeit verschwende, aber dennoch für das ein- oder andere Stück ein paar Euro erhalte.

Welche Kindersachen lassen sich überhaupt verkaufen?

Bevor ich allerdings mit dem Verkaufen anfange, überlege ich mir immer ganz genau, welche Kleidungsstücke sich überhaupt noch verkaufen lassen. Denn vor allem bei No-Name Kleidungsstücken, günstigen Marken und Kleidung mit Gebrauchsspuren lohnt sich die Mühe oft gar nicht. Es gibt einfach viel zu viel davon! Und mal ehrlich, die allermeisten von uns haben doch meist eher hochpreisige Kleidung gebraucht gekauft.

Um die Chancen für einen erfolgreichen Verkauf besser einschätzen zu können, erinnere ich mich daran, was ich denn selbst gebraucht gekauft habe und für welche Kleidungsstücke ich bereit war etwas mehr zu zahlen. Denn dies sind meist die Dinge, die andere ebenfalls eher gebraucht kaufen. Ganz konkret waren das bei uns hochwertige Schlafsäcke, Schneeanzüge, Regenkleidung, Jeanshosen und auch mal schicke Pullover oder Longsleeves.

Wo kann man Kinderkleidung verkaufen?

Ob Off- oder Online, inzwischen gibt eine ganze Menge an Möglichkeiten, seine gebrauchte Kinderkleidung an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Flohmärkte und Bazare rund ums Kind

Der Klassiker ist sicherlich ein Stand auf einem Flohmarkt für Kindersachen. Diese Flohmärkte werden meist von Gemeinden, Kindergärten oder kirchlichen Einrichtungen organisiert. Die Standgebühr ist gering und man kann sich ganz nebenbei mit anderen Mamas und Papas austauschen. Termine einiger Flohmärkte findet ihr online beispielsweise unter www.babybasare.de oder www.kidsgo.de.

Bekannte, Verwandte und Freunde ansprechen

Richtig gut erhaltene und hochpreisige Kindersachen habe ich immer gerne im Bekannten- und Freundeskreis verkauft. Das macht mit Abstand am wenigsten Arbeit und am meisten Spaß :-). Und wenn du für die wirklich noch richtig gut erhaltenen Teile etwas verlangst, nehmen deine Freunde weitere Kleidungsstücke (die vielleicht nicht mehr wie neu aussehen) auch gerne geschenkt mit dazu. So hast du viele Sachen losbekommen und gehst dabei nicht ganz leer aus.

Online Kinderkleidung verkaufen, tauschen und versteigern

Zugegeben, nicht gerade ein Geheimtipp. Dennoch ist ebay immer noch eine gute Möglichkeit, um gebrauchte Kinderkleidung gewinnbringend zu verkaufen. Für Markenartikel und sehr gut erhaltene Kleidung kann man dort noch relativ viel Geld bekommen. Allerdings ist das Einstellen ziemlich aufwendig, muss man doch möglichst gute Fotos machen, eine ausführliche Produktbeschreibung erstellen, einen guten Aktionsendzeitpunkt wählen (viele sind der Meinung, dass der Endzeitpunkt der Aktion am Abend, möglichst am Wochenende liegen sollte) und, und, und. Ein paar Tipps, wie man mit Auktionen mehr verdienen kann, findet ihr hier. Zeit sparen kann man, wenn man die Kinderkleidung als Kleiderpaket verkauft. So fällt nur einmal der Versand an.

Wer gar nicht gerne versendet und sich die ebay-Auktions-Gebühren sparen möchte, sollte seine Artikel über ebay Kleinanzeigen verkaufen. In Großstädten hat man recht viele Interessenten in einer Stadt, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Käufer im Umfeld findet und die Ware nicht verschicken muss, relativ hoch ist.

Wer Kinderkleidung nicht nur verkaufen, sondern auch gerne mal tauschen oder verschenken möchte, ist auf der Secondhand-Plattform Mamikreisel genau richtig. Das Einstellen der Artikel funktioniert ähnlich wie bei ebay. Doch im Gegensatz zu ebay fallen (sofern man eine Bezahlung der Artikel per Banküberweisung nutzt) keine Gebühren an und es gibt keine professionellen Händler. Auch fühlt man sich in der „Mama-Community“ gut aufgehoben und kann sich mit den anderen Müttern austauschen.

Eine komplett kostenlose Alternative zu Mamikreisel ist die erst im April 2016 online gegangene Plattform Mamiwelt. Neben dem Verkaufen und Tauschen der Kleidung kann man sich dort auch mit anderen Müttern austauschen. Wie bei Mamikreisel steht der Communtiy-Gedanke im Vordergrund.

Das sind längst noch nicht alle Möglichkeiten, wie ihr die zu klein gewordene Kinderkleidung loswerden könnt. Im nächste Woche erscheinenden zweiten Teil zum Thema Kinderkleidung verkaufen, tauschen und verschenken stelle ich euch noch ein paar weitere tolle Plattformen und Ideen vor.

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Bild: Mama im Spagat

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