#WmdedgT am 5. April 2016: Mein erster Versuch im Tagebuch-Bloggen

Tagebuch-Bloggen

Was machst du eigentlich den ganzen Tag – mit dieser Frage ruft Frau Brüllen jeden 5. des Monats zum Tagebuch-Bloggen auf. Diesmal wage ich mich auch daran und verblogge euch meinen Tag. Ich habe lange überlegt, ob ich an dieser Aktion teilnehmen soll. Denn jedes Detail meines Tages mit euch zu teilen, gibt euch einen sehr genauen Einblick in mein Leben. Ich lasse euch damit sehr nah an mich heran. Aber trotz anfänglicher Bedenken, habe ich heute so richtig Lust darauf euch mit in meinen Tag zu nehmen.
Los geht´s:

4:39 Uhr: Unser Kleiner hat mal wieder keine Lust mehr zu Schlafen und weckt Mama und Papa mit lautem Meckern und Geschreie auf. Es ist zum Verrücktwerden! Wiedermal viel zu wenig Schlaf und der Versuch den Kleinen wieder zum Schlafen zu bringen, bevor der gestellte Wecker klingelt.

5:14 Uhr: Der Kleine schläft wieder, diesmal bei uns im Bett. Ich versuche nicht daran zu denken, dass der Wecker in einer halben Stunde klingelt und schlafe auch wieder ein.

5:45 Uhr: Ein gewaltiger Tritt in den Hintern in Form des Weckerklingelns. Mir ist zum Heulen zu mute. Ich bin todmüde und genehmige mir noch ein halbes Stündchen weiteren Schlummerns.

6:15 Uhr: Langsam muss ich wirklich aufstehen, Duschen, die Kinder fertig machen, das Frühstück vorbereiten, Anziehen, mich Schminken und Losgehen.

7:30 Uhr: Ich verlasse das Haus, alleine! Erstmal durchatmen. Zum Glück bringt mein Mann die Kinder in die Kita.

7:40 Uhr: Bin nun im Bus und genieße die Fahrt durch München. Döse dabei noch leicht vor mich hin und freue mich über das schöne Wetter und die frühlingshaften Temperaturen.

8:05 Uhr: Umsteigen in die U-Bahn. Schnell die E-Mails checken und ein wenig in anderen Blogs stöbern.

8:20 Uhr: Nochmals umsteigen, jetzt wieder in einen Bus… Ok, ich habe einen wirklich relativ langen Arbeitsweg, bin aber schon daran gewöhnt ;-).

8:25 Uhr: Geschafft! Ich bin auf der Arbeit angekommen.

8:25 bis 14 Uhr: Arbeiten. Kleine Mittagspause. Arbeiten.
Wenn es interessiert, was ich dort so mache, kann gerne mein erst gestern veröffentlichtes Interview zum Thema „Mein Wiedereinstieg nach der Elternzeit“ auf Mamihelden lesen.

14 Uhr: Schnell zu meinen Kindern, diesmal per S-Bahn und U-Bahn. Geht nachmittags einfach schneller als die „Bus-U-Bahn-Bus“-Variante.

14:50 Uhr: Ohne Verspätung bei meinen Kindern in der Kita angekommen. Zum Glück sind sie eh schon im Garten und haben ihr Straßenschuhe bereits an. Somit entfällt heute das oft sehr nervenaufreibende Anziehen bzw. ständige Auffordern zum Anziehen ;-).

15:05 Uhr: Ich bin begeistert. Wir verlassen tatsächlich schon die Kita. Und beide Kinder sind gut gelaunt! Ab zum Spielplatz.

16:15 Uhr: Die Kinder werden knörig und ich langsam müde. Es wird Zeit, um sich auf den Heimweg zu machen und auf dem Weg noch bei der Eisdiele – hatte ich beim Abholen schon versprochen, wahrscheinlich ging es nur deshalb so schnell – ;-) vorbeizuschauen.

16:45 Uhr: Das Eis ist gegessen und die Kinder sind nun auch sehr müde und geschafft. Ab nach Hause! Der Große wird dabei mal wieder von der plötzlich aufkommenden Beinlähmung heimgesucht. Der Kleine sitzt zum Glück noch im Buggy.

17:00 Uhr: Wir sind zuhause und leeren erstmal den Sand aus. Die Kinder toben herum, während ich versuche, meine Tasche und den Rucksack des Großen auszupacken.

17:05 Uhr: Die halbe Wohnung ist bereits verwüstet und ich komme mir vor, als hätte ich einen Stall voll wilder Hühner mit nach Hause gebracht. Wo ist denn die auf dem Weg beim Großen aufkommende plötzliche Beinlähmung geblieben? Wie weggeblasen!

17:05  bis 18:00 Uhr: Toben im Kinderzimmer, Hüpfen auf der eigens dafür gekauften Extra-Matratze, Wickeln des Kleinen, Beantworten von gefühlten 1000 Millionen Fragen des Großen, Streitschlichten, beim Aufmerksamkeit schenken zweiteilen, leichte Erschöpfungszustände bekommen und auf das baldige Abendessen hoffen.

18:00 Uhr: Trotz des Sandauslehrens vor der Haustüre knirscht es überall. Da war wohl wieder kiloweise Sand in den Hosentaschen der Kleinen. Also schnell noch Staubsaugen und danach das Abendessen (die Küche bleibt kalt) vorbereiten.

18:20 Uhr: Abendessen. Lebensmittel schneiden und verteilen, ermahnen, ermuntern, Essen vom Boden aufheben, umgeworfenes Trinken wegwischen, selbst nebenbei essen… und dabei nicht wahnsinnig werden.

18:20 Uhr bis 20:00 Uhr: Tisch abräumen, Waschmaschine anstellen, Essensbereich grob säubern, den Kleinen bettfertig machen mit Wickeln, Umziehen, Zähneputzen und mehrmaligen Hinlegen und Schlaflied singen. Danach den Großen zum Zähneputzen und Umziehen begleiten, eine Geschichte vorlesen und ihn ebenfalls ins Bett bringen. Nach leichtem Zetern, da schon zu müde, ebenfalls eingeschlafen.

20:00 Uhr: Freizeit!!!
Spülmaschine einschalten, Wäsche aufhängen, E-Mails checken und beantworten, zu klein gewordene Kleidung auf ebay einstellen (habe auch schon andere Verkaufsmöglichkeiten getestet, werde darüber wohl auch mal berichten) und im Rekordtempo meinen Tag für euch verbloggen!

22:07 Uhr: Mein Artikel ist online. Jetzt noch bei Facebook einstellen und dann ein wenig mit meinem Mann auf der Coach entspannen.

23:00 Uhr: Ich gehe vermutlich ins Bett und schlafe die ganze Nacht durch ;-).

Wenn ihr mehr von mir lesen wollt, dann folgt mir doch auch auf Facebook. Freue mich auf euch ;-).

Bild: pixabay

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