Mama-Coaches im Interview: Sandra von MAMA Revolution

Weiter geht es in meiner neuen Serie „Mama-Coaches“ heute mit Sandra Heim von MAMA Revolution. Besonders genial finde ich ihr Motto „Stell dein Licht auf den Scheffel“. Oh man, ich fühle mich total angesprochen ;-). Noch mehr zu ihr und ihren Angeboten für Mamas erfahrt ihr hier im Interview.

Seit wann unterstützt du Mamas mit deinen Coachings und wie bist du dazu gekommen?

​Ich bin im Februar 2014 mit MAMA Revolution online gegangen und durfte seitdem rund 50 wunderbare 1:1 Kundinnen über mehrere Monate als Coach unterstützen. Mein Wunsch, Müttern dabei zu helfen, ihre eigenen Business-Träume umzusetzen ist durch meine eigene Mutterschaft entstanden.
Ich war vor der Geburt meiner Tochter in 2008 als selbständige Journalistin tätig und musste dann erstmal durch so eine Art „Kulturschock“ durch. Als frisch gebackene Mutter hatte ich plötzlich das Gefühl von einem kollektiven Mutterbild beeinflusst zu werden, das alles andere als aufbauend war. Wieso zum Beispiel hat man das Gefühl sich entschuldigen zu müssen, wenn man eine Weile „nur“ Mutter ist…?
Als meine Tochter 4 Monate alt war, bin ich mehr oder weniger über Nacht als Geschäftsführerin in die Firma von meinem Mann eingestiegen und habe sie zusammen mit einem Unternehmensberater erfolgreich durch einige Herausforderungen geführt. Da wurde mir klar, Mutterschaft und Unternehmerschaft sind zwei Bereiche, für die mein Herz brennt und dass die Kombination von beidem für viele Mütter völlig neue Perspektiven eröffnen kann. ​

Was macht dein Angebot so einzigartig?

​Viele Mütter, die zu mir kommen, sagen: „Bei dir habe ich mich sofort verstanden gefühlt.“ Oft allein durch meine Blogartikel und durch die Texte auf meiner Website. ​Meine Kundinnen und ich, wir sitzen im gleichen Boot, wir haben die gleichen Werte und wir wünschen uns Selbstverwirklichung, finanzielle Unabhängigkeit und ganz viel Zeit mit den Kindern. Wir sind nicht bereit, uns für den beruflichen Erfolg zu verbiegen, sondern bauen ein Business auf, das ein authentischer Ausdruck von uns selbst ist. Ich bin auf diesem Weg teilweise ein paar Schritte voraus, und ich kenne die Herausforderungen meiner Kundinnen aus erster Hand. Dazu kommt, dass ich nur Kundinnen habe, die ich wahnsinnig schätze. Ich bin von jeder Frau beeindruckt, die zu mir kommt und das macht es, glaube ich, auch meinen Kundinnen leichter, ihre eigene Größe zu erkennen. Und mir fällt noch etwas ein, ganz im Sinne vom MAMA Revolution Motto „Stell dein Licht auf den Scheffel“ :). Ich war die erste, oder eine der ersten, die sich im deutschsprachigen Netz auf die Unterstützung von Müttern mit Business konzentriert hat.

Wie läuft ein Coaching bei dir ab?

​Mütter die denken, dass sie jetzt endlich mit ihrem Business durchstarten möchten, können ein kostenloses Kennenlerngespräch bei mir buchen. In diesem Gespräch schauen wir, ob die Chemie zwischen uns stimmt und ob ich wirklich helfen kann. Wenn ja, können die Mütter eines von drei Paketen bei mir buchen, und ich begleite sie für einen Zeitraum von mindestens vier Monaten. Am Anfang schaffen wir Klarheit über die wichtigsten Projekte für die nächste Zeit, entwickeln einen roten Faden bis zum Ziel, und dann geht es Schritt für Schritt in die Umsetzung. Ich befinde mich dabei hauptsächlich in der Rolle des klassischen Coach und konzentriere mich darauf, dass ich aus den Müttern alles raushole, was sie von Innen wissen und können, um erfolgreich zu sein. Ganz nach dem Motto „Lass dich von dir selbst überraschen :)“.

Welcher Mama-Typ findet am ehesten zu dir bzw. mit welchen Herausforderungen haben deine Kundinnen am häufigsten zu kämpfen?

Zu mir kommen Mamas mit kleinen Kindern, die sich durch ihre Mutterschaft neu orientieren und die aufgrund ihrer neuen Werte und neuen Lebenssituation ihr Herzensbusiness aufbauen möchten. Und es kommen auch die Mütter, die schon größere Kinder haben und jetzt bereit sind, ihr Business auf die nächste Ebene zu heben. Häufig unterstützen meine Kundinnen selbst Mütter oder Eltern, oder generell Frauen. Es sind oft Therapeutinnen, Pädagoginnen, Coaches oder Beraterinnen. Eine typische Herausforderung ist der Umgang mit den eigenen Selbstzweifeln. Kann ich das? Schaffe ich das? Habe ich überhaupt das Recht, mich Expertin zu nennen?

Auch der Sprung, die potenzielle Zielgruppe zu verkleinern und sich auf eine lukrative Nische einzulassen fällt vielen am Anfang nicht so leicht. Und dann natürlich: Das gesunde Zeit-Management, der Mut, nicht alles auf einmal zu wollen und das richtige Geld-Mindset.

Wie Mütter mit der richtigen Einstellung mehr Einkommen manifestieren können, erkläre ich übrigens in meinem „Geld-Freebie“: Aktiviere Deine persönliche Geld-Affirmation innerhalb von 5 Minuten.

Wie sieht dein Alltag aus?

​Meine Tage sind ziemlich klar aufgeteilt. Von 8:00 bis maximal 13:30 Uhr ist mein Business dran, danach meine Tochter und die Familie. Es gibt auch Tage, da sitze ich abends, wenn meine Tochter im Bett ist an einem Blogartikel, aber ich versuche so viel wie möglich in meinen Business-Zeiten zu erledigen. Auch weil mir abends einfach total schnell die Augen zufallen…
Wenn meine Tochter aus der Schule zurück ist, essen wir zusammen, machen Hausaufgaben, dann sind Hobbies oder Freunde von ihr dran. Seit kurzem nehmen meine Tochter, mein Mann und ich zusammen Reitunterricht. Das macht total Spaß, weil wir so Sport, Lernen und Familienzeit miteinander verbinden können.
Dieses Jahr werde ich ein paar mal auch für mein Business unterwegs sein. Ich nehme beispielsweise am Inspirations-Camp von Marit Alke und Katrin Linzbach in Hamburg teil oder ich halte einen Vortrag auf JyotiMa Flaks Live-Event in Frankfurt.
Damit habe ich mich in den letzten Jahren zurückgehalten. Meine Tochter ist in den letzten Monaten aber so groß geworden, dass sie mich gut gehen lassen kann. ​

Findest du zwischen Familie und Beruf noch Zeit für dich selbst? Wenn ja, hast du Tipps für uns?

Bevor ich dir und deinen Leserinnen meinen Tipp verrate, möchte ich erstmal sagen, dass du selbst bereits super Tipps auf Deinem Blog veröffentlich hast 🙂 So wie im Artikel „Sechs Sofortmaßnahmen für einen entspannten Spagat zwischen Familie und Beruf„. Bei mir ist es so, dass ich spätestens wenn ich anfange in meinen „heiligen“ Business-Zeiten vor mich hin zu trödeln merke: „Du hast dir mal wieder nicht genug Zeit für dich alleine genommen.“ Ich sage bewusst „genommen“, weil ich an mir selbst beobachte, dass ich es im Grunde selbst in der Hand habe. Natürlich nicht in dem Maße wie ohne Kind. Aber wenn ich klare Absprachen mit meinem Mann treffe, dann gibt es eigentlich immer wieder Zeiträume, die ich nur für mich nutzen kann. Vor allem, weil ich zum Glück nicht den Drang habe, in freien Zeiten Haushalt zu machen. Ich kann damit leben, wenn die Küche mit Geschirr vollgestopft ist.

Als Maga noch kleiner war, hat mich mein Morgenritual vor der totalen Erschöpfung gerettet. Und das mache ich noch heute (fast) jeden Tag. Ich stehe 1 Stunde vor allen anderen, inklusive Hund und Katze auf, und konzentriere mich gedanklich auf das, was ich leben, sein und erschaffen möchte. Die Energie, die ich dadurch bekomme, gleicht eine Menge aus.

Mein Tipp an dich und deine Leserinnen: Werde dir klar darüber, wie viel Ich-Zeit du im Optimalfall gerne zur Verfügung hättest. Vielleicht ist es 1 Stunde am Tag. Dann frage dich, was im ersten Schritt machbar ist. Eine Kundin von mir hat mit 30 Minuten in der Woche gestartet. Welcher Tag eignet sich dafür am besten? Welche Uhrzeit? Mit wem musst du dich besprechen? Was muss organisiert werden?Wahrscheinlich hast du es ziemlich schnell geschafft, deine 30 Minuten Ich-Zeit fest zu etablieren und kannst weiter expandieren 🙂

Vielen Dank, liebe Sandra für das Interview. Es freut mich sehr, dass du bei meiner Serie dabei bist!

Wenn ihr mehr von mir lesen wollt, dann folgt mir doch auch auf Facebook Freue mich auf euch ;-).

Bild: Sandra Heim

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