Blogparade #MissionFood4Kids: Macht euch locker, Mädels!

Die wundervolle Séverine von  Mama on the rocks ruft zur Blogparade zum Thema Essen auf. Wie ich finde, eines der wichtigsten und für viele Mamas – neben dem Schlafen – eines der nervenaufreibendsten Themen bei Babys und kleinen Kindern. Los geht es gleich nach der Geburt mit dem Stillen oder Fläschchen geben. Zumindest beim Ersten hat mich das Stillen fast in den Wahnsinn getrieben. Ich war oftmals kurz vor dem Aufgeben. Doch mit einem Baby, dass jegliche Fläschchen verweigerte war das schlichtweg nicht möglich! Ich sehnte mich also nach der Einführung der Beikost. Zu dumm nur, dass mein Erster sich mit dem Breiessen viel Zeit lies und ich immer öfter neidisch auf die gleichaltrigen breiessenden Genossen schielte.

Erst nach der Entdeckung des Kürbis – Karotten gingen gar nicht – konnten wir langsam starten. Nach und nach erlangte ich so ein klein wenig Freiheit zurück. Umso erstaunter war ich dann beim Zweiten. Direkt das erste Anlegen beim Stillen klappte und das Baby trank zufrieden. Mama und Baby waren selig. Für mich wirklich ein absolutes Wunder und großes Glück. Gut, dass der Kleine dann alle 1-2 Stunden (auch nachts!) trank, war dann nicht mehr ganz so spaßig! Dafür war er in Sachen Beikost ein echter Frühstarter. Pünktlich zu Beginn des 5. Monats ging es los. Diesmal natürlich gleich mit Kürbis. Totale Begeisterung von Anfang an. Der kleine aß, als hätte er nie etwas anderes gegessen. Er wurde wohl alleine durch die Milch (alle 2 Stunden wohlgemerkt!) nicht mehr statt.

Heute bin ich beim Thema Essen meist ziemlich entspannt
Und heute? Zur Zeit bin ich beim Thema Essen relativ entspannt. Ich habe gelernt, dass unsere Kinder einfach selbst entscheiden, wann, was und wie viel sie essen. Jegliche Tricks, Tipps und Überredungsversuche sind bei uns erfolglos geblieben. Je mehr man möchte, dass die Kleinen irgendetwas Bestimmtes essen, umso schwieriger, stressiger und nervenaufreibender wird das Ganze. Und wir hatten, v.a. beim Großen sehr oft Tage, an denen er so gut wie gar nichts aß. Am Anfang hatten wir noch alles probiert und ihm ständig Mahlzeiten angeboten. Natürlich haben wir die Sachen, die an einem Tag gegessen wurden, am nächsten gleich in doppelter Menge präsentiert. Allerdings meist ohne Erfolg. Denn was gestern noch schmeckte, war am Tag darauf wohl schon wieder ungenießbar. So haben wir nach und nach gelernt zu akzeptieren, dass die Kleinen einfach manchmal (auch wenn sie nicht krank sind) keinen Hunger haben und sehr wenig essen. Und dann kommt plötzlich wieder eine Phase, in der sie essen wie die Scheunendrescher und man sich fragt, ob ihnen nicht gleich furchtbar schlecht wird.

Ach ja, einen Zeitpunkt am Tag gibt es allerdings, an dem beide Kinder ganz sicher richtig großen Hunger haben und immer sofort etwas essen wollen…. Sobald ich sie aus der Kita hole, springen sie mir mit lauten Hungerrufen entgegen. Tja, sie scheinen in mir immer noch die wichtigste Essensquelle zu sehen! Ist doch auch was, oder? ;-).

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade der wundervollen Séverine von  Mama on the rocks teil. Sie hat diese tolle Blogparade zum Thema #MissionFood4Kids gestartet und wer Lust hat kann noch bis 31. März 2016 daran teilnehmen.

Wenn ihr mehr von mir lesen wollt, dann folgt mir doch auch auf Facebook. Freue mich auf euch ;-).

Bild: Mama im Spagat

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Comments

  1. Antworten

    Ich bin zu 100% deiner Meinung. Dein Titel sagt im Grunde schon alles.
    Entspannter an die Sache ran gehen.
    Wir haben beim 2. Fast 10 Monate voll gestillt, er wollte kaum essen…
    Mittlerweile selektiert er brav und zeigt genau was er will 😀

    Toll geschrieben und super Blogparade 🙂
    Ich überlege auch über das Thema zu schreiben *hihi*

    Liebe Grüße,

    Christina

      • Nadja
      • 20. März 2016
      Antworten

      Liebe Christina, freut mich, dass dir mein Artikel und meine Einstellung gefällt :-). Ja, mach doch noch mit, bei der Blogparade. 10 Tage Zeit hast du noch ;-). Vlg, Nadja

  2. Antworten

    Liebe Nadja
    Toll, wie entspannt Du beim Thema Essen bist 🙂 ich denke auch, dass es besser ist, nicht zu verkrampft zu sein – die Kinder spüren das wie Hunde unsere Angst.

      • Nadja
      • 11. April 2016
      Antworten

      Liebe Séverine, bin aber nicht bei allen Themen so entspannt… Bei Ordnung und so weiter ;-). Vlg, Nadja

  3. Pingback: Auswertung der Blogparade #MissionFood4Kids: Kinder holen sich, was sie brauchen – Mama on the rocks

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